Kategorie: AKTUELLES

Stiftungsrat 2018 in Pfungstadt


Treffen des Stiftungsrates im Restaurant Burg Frankenstein: Hansgeorg Schiemer (Vorstand), Jan Phillip Kühme, Gregory Knop, MdL a.D. Hans-Martin Schlebusch  sowie Kai -Jan Kutscher (v.l.).

Mülheim an der Ruhr, 17.03.2017 | Der Stiftungsrat der Bürgermeister Schiemer-Stiftung tagte dieses Jahr im südhessischen Pfungstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg). Auf dem Programm des Stiftungsratstreffens am 17. März 2018 stand zunächst ein Besuch der seit Oktober 2017 in der Alten Remise in Pfungstadt laufenden Ausstellung über die Geschichte der heimischen Zündholzindustrie, einem Schwerpunkt der deutschen Zündholzherstellung im 19. Jahrhundert. Dort informierte Alexandra Zimbrich vom Museumsverein unseren Stiftungsrat in einem Rundgang über zahlreiche Fakten und interessante Details der Ausstellung, die noch bis Mai dieses Jahres läuft und jeweils mittwochs von 9 bis 12 Uhr sowie am ersten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr geöffnet ist. In einem anschließenden, anregenden Gespräch mit den Verantwortlichen des Museumsvereins, Kai-Jan Kutscher (Vorsitzender) und Alexandra Zimbrich (Schatzmeisterin), gab es Einblicke in die zukünftige Ausrichtung der ehrenamtlichen Museumsarbeit in Pfungstadt.

Erfolgreicher Weg dank neuer Spender und Stifter

Die turnusgemäss eingeladene Stiftungsratssitzung fand dann im Restaurant der benachbarten Burg Frankenstein statt. Dort wurde über die anhaltend positive Entwicklung der Bürgermeister Schiemer-Stiftung, die bisherigen Förderprojekte vor allem mit dem satzungsgemäßen Schwerpunkt „Regionale und lokale Museen“ berichtet und über die für 2018 geplanten Aktivitäten beraten. Thema waren auch die Stiftungsbemühungen, auf Antrag an den Pfungstädter Magistrat in Ehrung und Gedenken an den Stiftungs-Namensgeber, den früheren Pfungstädter Bürgermeister Wilhelm Schiemer (1824-1894), die erhalten gebliebene Grabstätte auf dem Pfungstädter Hauptfriedhof nach der Friedhofsordnung zu einer Ehrengrabstätte zu erklären und damit weiter zu sichern.
Stiftungsvorstand Hansgeorg Schiemer und Stiftungsratsvorsitzender Gregory Knop: „Natürlich können gemeinnützige Stiftungen wie die unsrige aufgrund der gesetzlichen Vorgaben bei der Förderung ehrenamtlicher Arbeit aus Erträgen des Stiftungsvermögens gerade in der jetzigen Niedrigszinsphase keine Bäume ausreißen, aber doch im Kleinen ihr Scherflein in der Projektförderung beitragen. Unsere finanzielle Unterstützung vor allem der Förderung museal-kultureller Leuchttürme in den letzten Jahren kann sich dank aufgeschlossener Spender und Stifter sehen lassen. Diesen erfolgreichen Weg will die Bürgermeister Schiemer-Stiftung weiter gehen.“  | Fotos: E.Schiemer

In der Pfungstädter Alten Remise findet bis Mai 2018 die Ausstellung über die Geschichte der örtlichen Zündholzindustrie statt

In Gespräch mit den Verantwortlichen des Museumsvereins Pfungstadt, Kai-Jan Kutscher (Vorsitzender, Mitte) und Alexandra Zimbrich (Schatzmeisterin, li)

Stimmungsvoller Tagungsort: Restaurant in der Burg Frankenstein (Mühltal) am westlichen Rand des Odenwaldes gelegen

Stiftungsrat 2017: Förderung des Heimatmuseums
Tersteegenhaus in Mülheim an der Ruhr

Tagung von Stiftungsvorstand- und Rat im Clubhaus des Golfclub Mülheim an der Ruhr Raffelberg e.V.: Jan Phillip Kühme, Hansgeorg Schiemer (Vorstand), Kai Jan Kutscher, Gregory Knop (v.l.). MdL a.D. Hans-Martin Schlebusch (2.v.r.) nutzte die Gelegenheit, neben dem Golfclub auch die Arbeit des Mülheimer Rennverein Raffelberg e.V. vorzustellen.

Mülheim an der Ruhr, 18.03.2017 | Zusammen mit dem Stiftungsvorstand tagte der fünfköpfige Stiftungsrat unter Vorsitz von Gregory Knop (Pfungstadt) diesmal am Stiftungssitz Mülheim an der Ruhr. Der Stiftungsrat konnte dabei einen positiven Tätigkeitsbericht für 2016 sowie eine weiter erfreuliche Entwicklung für die Bürgermeister Schiemer-Stiftung entgegen nehmen und diskutieren.
Im Fokus stand danach die Besprechung von Förderprojekten für 2017 und die nächsten Jahre. Als Förderschwerpunkt bestätigte der Stiftungsrat das Projekt zur Modernisierung und Umgestaltung des Heimatmuseums Tersteegenhaus in Mülheim an der Ruhr, das in diesem Jahr hierfür einen namhaften Förderbetrag erhält.
Zuvor hatten der Stiftungarat und der Stiftungsvorstand im Rahmenprogrmm der Stiftungsratssitzung auch eine der „Ruhrperlen“ in der Mülheimer Museumslandschaft, die Camera Obscura, besucht. Sie gilt als deutschlandweit einzigartiges Museum für die Vorgeschichte des Films. | Foto: E.Schiemer